Nach dem Motto "klein aber fein" wurde 2005 das Ayurvedastudio OJAS im Herzen von Graz gegründet.

"Um die Werte der ayurved. Lehre authentisch an den Menschen weiter zu geben, ist es notwendig, sich für jeden Kunden genügend Zeit zu nehmen und ihm während seines Aufenthaltes die volle Aufmerksamkeit zu schenken"

(Brigitte Zeilberger)

Brigitte Zeilberger

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  • geboren in Wels OÖ
  • 1989
  • HAK Matura Wels
  • 1990-1997
  • Bankangestellte Graz
  • 2002
  • Ausbildung zur Aerobic Instructorin und Personal Trainerin mit Diplomabschluß (Pax Wien)
  • 2003-2005
  • Ausbildung zur Dipl. Ayurveda Praktikerin (internat. Ayurveda Akademie Pune)
  • 2005
  • Gründung von "OJAS" dem Ayurveda Studio
 
 


Die Elemente

Das Rad der Schöpfung

Die 5 Elemente sind die Basis des materiellen Lebens. Jedes Lebewesen ist aus ihnen aufgebaut. Alle 5 Elemente haben spezielle Eigenschaften, die ihre Wirkung in unserem Organismus genauso entfalten wie in der Natur.

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  • Eigenschaften
  • Sinneseigenschaft
  • Wirkung
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  • ÄTHER/RAUM
  • leicht, fein
  • Hörbarkeit
  • durchdringend
  • LUFT/WIND
  • leicht, rau, trocken, kalt
  • Tastbarkeit
  • bewegend
  • FEUER
  • leicht, heiß, trocken
  • Sichtbarkeit
  • umwandelnd
  • WASSER
  • schwer, weich, glatt, feucht, kühl
  • Geschmack
  • befeuchtend
  • ERDE
  • schwer, fest
  • Geruch
  • formgebend
 
Die 5 Sinne vermitteln uns Eindrücke aus der Außenwelt:

das Hören    - das Rauschen des Windes oder der Wellen des Meeres - das Zwitschern der Vögel im Frühlingserwachen
das Fühlen    - wie sich ein weicher Cashmere Pulli anfühlt - dass Regentropfen während eines warmen Sommerregens auf Ihr Gesicht fallen
das Sehen    - ein Feuerwerk - einen Sonnenuntergang über einem windstillen Ozean
das Schmecken    - in eine süße, frische Erdbeere beißen.
das Riechen    - der Duft von blühendem Flieder - der Geruch von Erde nach einem Frühlingsregen


Die Sinnesorgane können diese empfangen.
Jedes Sinnesorgan ist spezialisiert auf die Wahrnehmung eines der 5 Elemente.
Durch die jeweiligen Handlungsorgane werden die aufgenommenen Informationen zum Ausdruck gebracht.

Auf körperlicher Ebene entsteht so Materie, auf geistiger Ebene entwickelt sich Erfahrung. Der Geist als 6. Sinnesorgan koordiniert die Sinnesangaben mit den motorischen Handlungen.

  • Element
  • Sinnesqualität
  • Sinnesorgan
  • Funktion
  • Handlungsorgan
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  • Raum
  • Hören
  • Ohren
  • Sprechen
  • Sprachorgane
  • Luft
  • Tasten
  • Haut
  • Festhalten
  • Hände
  • Feuer
  • Sehen
  • Augen
  • Gehen
  • Füße
  • Wasser
  • Schmecken
  • Zunge
  • Fortpflanzung
  • Geschlechtsorgane
  • Erde
  • Riechen
  • Nase
  • Ausscheidung
  • Anus

Behandlungen über die Sinne:

- Klangschalenmassage
- Massagen
- Farbtherapie
- Ernährungsberatung
- Aromatherapie
 
Allen Substanzen, Gedanken und Tätigkeiten sind bestimmte Eigenschaften zuzuordnen, die täglich auf uns einwirken und unsere körperliche und geistige Harmonie beeinflussen.

Es gibt 20 Grundeigenschaften, die in 10 Gegensatzpaare eingeteilt werden.
Durch das Verständnis der Wirkung und Gegenwirkung kann das Gleichgewicht des Organismus aufrechterhalten werden.
Gleiches stärkt Gleiches. Gegensätze gleichen einander aus.

  • schwer/leicht
  • zart/rau
  • mild/spitz
  • dickflüssig/wässrig
  • kalt/heiß
  • weich/hart
  • ölig/trocken
  • stabil/beweglich
  • dicht/fein
  • trüb/klar
 


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  • Wirkung auf Körper und Geist
  • schwer
  • macht träge, stärkend, verdauungshemmend
  • leicht
  • macht wach, gewichtsreduzierend, verdauungsfördernd
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  • mild
  • beruhigend, lindert Schmerzen, aufbauend
  • spitz
  • macht unruhig, baut Gewebe ab
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  • kalt
  • aufbauend, verdauungshemmend
  • heiß
  • stoffwechselanregend, verdauungsfördernd
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  • ölig
  • kräftigend, verjüngend, beruhigend
  • trocken
  • baut Gewebe ab, macht unruhig
  •  
  •  
  • dicht
  • kräftigend, fördert Blockaden und Ablagerungen
  • fein
  • aktivierend, durchdringt Blockaden und Ablagerungen
  •  
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  • glatt
  • baut Gewebe auf, lindert Schmerzen, befeuchtet den Körper, verdauungshemmend
  • rau
  • baut Gewebe ab, sehr austrocknend, aktivierend, verdauungsfördernd
  •  
  •  
  • dickflüssig
  • aufbauend, beruhigend, fördert Blockaden, verdauungshemmend
  • wässrig
  • befeuchtend, erfrischend
  •  
  •  
  • weich
  • löst Verhärtungen im Körper, entspannt, macht die Gewebe weich
  • hart
  • fördert Verhärtungen im Körper, fördert Blockaden, festigt das Gewebe
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  • stabil
  • baut Gewebe auf, blockiert, beruhigt
  • beweglich
  • fördert alle Bewegungen und Ausscheidungen, macht unruhig
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  • trüb
  • kräftigend, beruhigend, fördert die Wundheilung
  • klar
  • abbauend, reinigend, klärend
 
Das Element WASSER ist die Grundvoraussetzung für die Geschmacksempfindung, dem das Sinnesorgan der ZUNGE zugeordnet ist.
Um den Geschmack einer Substanz wahrnehmen zu können, muss die Zunge feucht sein.

Die 6 Geschmacksrichtungen sind süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb.
Jede ist überwiegend von 2 der fünf Elemente abgeleitet und beeinflusst spezifisch Stoffwechsel, Organfunktion, Zellaktivität und psychisches Befinden.





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  • Elemente
  • Eigenschaften
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  •  
  • süß
  • Erde/Wasser
  • schwer, kalt, ölig
  • sauer
  • Erde/Feuer
  • leicht, heiß, ölig
  • salzig
  • Wasser/Feuer
  • heiß
  • scharf
  • Luft/Feuer
  • leicht, heiß, trocken
  • bitter
  • Luft/Raum
  • leicht, kalt, trocken
  • herb
  • Luft/Erde
  • rau, kalt, trocken
 

VATA        Prinzip der Bewegung



  • Elemente:
  • Raum/Luft
  • Sinn:
  • Hören, Tasten
  • Eigenschaften:
  • kalt, trocken, leicht, rau, beweglich
  • Geschmack:
  • bitter, herb
 


PITTA        Prinzip der Umwandlung



  • Elemente:
  • Feuer/Wasser
  • Sinn:
  • Sehen
  • Eigenschaften:
  • heiß, leicht feucht(ölig), durchdringend, ausdehnend
  • Geschmack:
  • sauer, scharf
 


KAPHA        Prinzip der Struktur



  • Elemente:
  • Erde/Wasser
  • Sinn:
  • Schmecken, Riechen
  • Eigenschaften:
  • kalt, nass(ölig), schwer, weich, glatt
  • Geschmack:
  • süß, salzig